Hexenverbrennung in Anklam
Die Hexenverfolgung zählt zu den dunkelsten Kapiteln europäischer Geschichte. Auch in Anklam führten Angst, Aberglaube und religiöser Fanatismus zu Verfolgungen, Prozessen und grausamen Hinrichtungen.
Die Verfolgung
Zwischen dem 16. und 17. Jahrhundert wurden in vielen Teilen Europas Menschen der Hexerei beschuldigt. Oft reichten Gerüchte oder persönliche Konflikte aus, um Verdächtigungen auszulösen. Unter Folter entstanden Geständnisse, die zahlreiche Todesurteile zur Folge hatten.
Auch in Anklam kam es zu Prozessen und öffentlichen Hinrichtungen. Die Verfolgung traf vor allem Frauen, aber auch Männer und Kinder gerieten unter Verdacht. Heute erinnern historische Dokumente an diese tragischen Ereignisse.
Historische Zeitleiste
1560 – Beginn der Verfolgung
Erste größere Hexenprozesse verbreiten sich in Norddeutschland.
17. Jahrhundert
Die Hexenverfolgungen erreichen ihren Höhepunkt. Zahlreiche Menschen werden angeklagt.
Folter & Geständnisse
Unter grausamer Folter werden Geständnisse erzwungen, die oft zur Hinrichtung führen.
Ende der Hexenprozesse
Mit dem Wandel von Wissenschaft und Rechtssystem endet langsam die Verfolgung.
